Siedlungen in Pfahlbauweise lassen sich bis in das
Neolithikum (Jungsteinzeit) zurückverfolgen. Meist fördern die
Grabungsarbeiten zahlreiche Alltagsgegenstände der jeweiligen Kultur zutage. Pfahlbauten sind auch aus der
Kupfer-,
Bronze- und
Eisenzeit bekannt, beispielsweise bei
La Tène oder auf
Gotland.
Auch heute noch werden Pfahlbauten verwendet, insbesondere in
Südostasien, auf den
Nikobaren, in Westafrika, auf der
chilenischen Insel
Chiloé und in
Neuguinea. In Südamerika werden im Wasser stehende Pfahlbauten allgemein als
Palafitta bezeichnet. Als etwa
Amerigo Vespucci die Bucht von
Maracaibo erforschte, erinnerten ihn die im Wasser stehenden Bauten der Einheimischen an seine Heimatstadt
Venedig. Seitdem wird das Land als Klein-Venedig, eben
Venezuela bezeichnet.
Im Nordseebad
Sankt Peter-Ording beherbergen Pfahlbauten Restaurants und andere Freizeiteinrichtungen; sie sind mit den andernorts zu findenden
Seebrücken verwandt.
Quelle: Wikipedia
Strand-Foto St. Peter-Ording: www.duenenbake.stpeterording.de